- macht den feinen Unterschied

Einseitiger Kopfschmerz kann viele Ursachen haben

Ein einseitiger Kopfschmerz kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Gegebenenfalls sollte deshalb der Kopfschmerz durch einen Arzt untersucht und behandelt werden.

Ein einseitiger Kopfschmerz entsteht oft durch eine Schiefstellung des Kopfes.Neben den Hinterhaupt- und Nackenmuskeln sind auch die gleichseitigen seitlichen Halsmuskeln verspannt und müssen behandelt werden. Manchmal entsteht ein einseitiger Kopfschmerz durch eine Schiefhaltung des ganzen Körpers. Eine effektive Behandlung der Schmerzen ist dann nur möglich, wenn man diese Schiefstellung mitbehandelt. Der Clusterkopfschmerz beschreibt ebenfalls ein einseitig auftretender Kopfschmerz. Dieser Schmerz wird meist als unerträglich stechend hinter dem Auge empfunden. Teilweise hat man das Gefühl, dass das Auge herausgedrückt werden würde.

Grundsätzlich sind Männer von diesem Clusterkopfschmerz stärker betroffen als Frauen. Die Ursachen sind bislang leider ungeklärt. Es ist jedoch zu beachten, dass Männer meist im mittleren Alter davon betroffen sind. Die Schmerzen treten meist ein bis acht Mal pro Tag in sogenannten Clustern auf. Vorwiegend schmerzt es nachts und dauert zwischen einer halben Stunde bis zu drei Stunden. Die Schmerzen können aber auch am Tag auftreten. Häufig treten auch beschwerdefreie Zeiten von mehreren Jahren auf. Eine Schmerzlinderung tritt meist bei einer Inhalation von reinem Sauerstoff bereits innerhalb von wenigen Minuten ein. Aber auch Medikamente zur Behandlung von Migräne können zur Schmerzlinderung beitragen. Die Schmerzen können teilweise so heftig auftreten, dass man in die Knie gehen muss, um sie einigermaßen ertragen zu können. Rötungen und tränen der Augen, verengte Pupillen, Naselaufen, eine verstopfte Nase oder eine Gesichtsrötung können hinzukommen. Diese Begleitsymptome können gemeinsam oder einzeln auftreten. Eine Migräne kann auch Auslöser eines einseitig auftretenden Kopfschmerzes sein. Sie tritt meist attackenartig auf und wird als pochender Schmerz meist bei alltäglichen Tätigkeiten erlebt. Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Lärmempfindlichkeit können hinzukommen. Leider können zwei sechs Migräneattacken pro Monat auftreten. Die Migräne lässt sich aber medikamentös behandeln.